Sleep… Work… Play…

Erst waren wir im Urlaub, dann auf Seminaren, und beim Thüringer Workingtest haben wir auch noch geholfen. Nach ein paar Tagen an der Ostsee, in denen wir uns mal wieder ein bisschen von unserem bisher ziemlich stressigen Jahr erholen konnten und wo die Hunde mal wieder nach Lust und Laune rennen, spielen und schwimmen konnten, hat es mich mit Eli gleich am Tag nach unserer Rückkehr wieder in den Thüringer Wald verschlagen. Ein Tag Dummy-Seminar mit Freddy Höfling.

Wie immer waren die von Freddy gestellten Aufgaben alles andere als „Pille-Palle“ 😉 Lange Marks und Memories im Wald, Marks links und rechts auf einer großen Wiese, vorher Durchschicken in ein Suchengebiet auf der anderen Seite, Mark in der Mitte, vorher links und rechts 2 Blinds arbeiten, 7er Walk-Up… Ich kenne Freddy ja jetzt auch schon ein wenig, und trotzdem stehe ich oft da und staune. Nicht über die Aufgaben an sich, sondern darüber, dass er es für jeden Hund so hinbekommt, dass er diese gut löst. Und über Eli staune ich ja eh öfter 😉 Ja, wir haben noch ein bisschen was zu tun, was die Konstanz der Basics angeht. Aber so lernbereit wie er ist und so viel Freude, wie er bei der Arbeit hat… Das ist schon einfach schön 🙂 Nachdem er im 7er Walk-Up das letzte Mark in gut 100 Metern Distanz auf der Wiese exakt auf den Punkt gearbeitet hat – raus, rein, Danke -, habe ich dann auch Feierabend gemacht. Wie hätte er das noch toppen können?! 😉

Und woran merkt man, dass man vor allem noch einen sehr jungen Hund an der Seite hat? Genau! Daran, dass solche Leistungen noch weeeeeit weg von konstant sind 😉 Im Anschluss an den Thüringer Workingtest gab es am vergangenen Montag ein Seminar mit Fille Exelmans. Die erste Hälfte waren wir richtig gut dabei. Ab Mittags wurde es mehr als nur Durchwachsen. Und nachdem Eli auch mit kurzen Marks auf der Wiese große Probleme hatte UND dann auch noch völlig außer Kontrolle geriet und auf keinen Pfiff mehr reagierte – und ja, das war in der Form auch tatsächlich neu – habe ich dann abgebrochen und wir sind die restliche Zeit nur noch in der Line mitgelaufen. Auch das ist schließlich gutes Training, oft noch wichtiger als der eigentliche Retrieve 😉 Es sind eben keine Maschinen und wer weiß, was an diesem Tag in der Luft lag.

Alles in allem bin ich aber wirklich sehr zufrieden mit unserem Training. An wichtigen Stellen geht es voran und richtig schön finde ich, dass Eli trotz seines enormen Beutetriebs auch in der Line zuverlässig still ist. Über den Winter werde ich noch viel mehr Zeit in die Basics stecken und dann schaun wir mal, wann und wie wir nächstes Jahr so in die Prüfungswelt abtauchen werden 🙂

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